Zahl der Woche

Auftragslage weiterhin angespannt: 35,1 % der Unternehmen im Maschinenbau klagen im vierten Quartal 2019 über Produktionsbehinderungen infolge von Auftragsmangel – dennoch Bodenbildung beim Geschäftsklima erkennbar

35,1 % der Maschinenbauunternehmen könnten mehr Aufträge abarbeiten, sofern sie denn welche hätten. Dieses Ergebnis geht aus der Konjunkturumfrage des ifo-Instituts vom 4. Quartal 2019 hervor.

In den Fachzweigen zeigt sich wie so oft ein differenziertes Bild: Während bei Textilmaschinen (74,8 %), Druck- und Papiertechnik (74,1 %), Werkzeugmaschinen (68,4 %), Bau- und Baustoffmaschinen (61,1 %) und Präzisionswerkzeugen (50 %) mindestens die Hälfte der befragten Unternehmen eine Produktionsbehinderung infolge von Auftragsmangel beklagen, tun dies bei Armaturen (5,6 %), Landtechnik (28,0 %) und Allgemeine Lufttechnik (28,9 %) weniger als 30% der Melder.

Lichtblick: Das Ifo-Geschäftsklima im Maschinenbau lässt eine Bodenbildung erkennen. Während die Einschätzung der gegenwärtigen Geschäftslage nach wie vor schlecht ausfällt, lässt die verhalten positive Entwicklung der Geschäftserwartungen bezüglich der nächsten sechs Monate (Saldowerte Oktober: -30,1, November: -24,0, Dezember: -14,3) auf eine Besserung der Stimmungslage im Gesamtmaschinenbau zum Jahresbeginn hoffen. Im Verarbeitenden Gewerbe zeigt sich ein ähnliches Bild.

Weitere Informationen zu Konjunktur-Frühindikatoren finden Sie in unserer Statistikdatenbank.