VDMA begrüßt NRW-Initiative zur Überarbeitung des Arbeitszeitgesetzes

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Im Hinblick auf die Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen der Digitalisierung mahnt der VDMA weiterhin die dringend überfällige Reform des Arbeitszeitgesetzes an.

Dabei geht es nicht darum, das Schutzniveau für die Beschäftigten zu unterlaufen. Jedoch müssen deutlich mehr Gestaltungsspielräume auf betrieblicher und individueller Ebene eröffnet werden.

Dabei sollte man sich an der EU-Arbeitszeitrichtlinie orientieren. Dies gilt insbesondere für die Höchstarbeitszeit. Die Richtlinie beinhaltet lediglich Vorgaben zu einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit. Das Arbeitszeitgesetz - welches derzeit von einer täglichen Höchstarbeitszeit ausgeht - sollte dementsprechend geändert werden. Auch für die Vorgaben zur ununterbrochenen 11-stündigen Ruhezeit. Hier sind dringend Abweichungsmöglichkeiten zu schaffen, um den Bedürfnissen der Beschäftigten und Arbeitgeber gerecht zu werden.

Daher begrüßt der VDMA ausdrücklich die Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen zur Überarbeitung des deutschen Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) im Rahmen der EU-Arbeitszeitrichtlinie. Ein entsprechender Antrag wurde vom Land Nordrhein-Westfalen an den Bundesrat zur Abstimmung weitergeleitet. (https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2019/0001-0100/24-19.pdf?__blob=publicationFile&v=1)