VDMA: „Einwanderung von Fachkräften transparent gestalten“

VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann mahnt eine zügige Umsetzung des geplanten Einwanderungsgesetzes für Fachkräfte aus Drittstaaten an.

Brodtmann erklärte: „Jetzt kommt es darauf an, die guten Absichten der Bundesregierung in ein verständliches und praktikables Gesetz zu gießen. Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz muss sowohl für die hiesigen Unternehmen als auch für potentielle Bewerber im Ausland transparent sein. Das Tohuwabohu, das Unternehmen bei der Ausbildung junger Flüchtlinge in einigen Bundesländern erleben mussten, darf sich nicht wiederholen.

Der Wettbewerb um die besten Köpfe beginnt erst mit dem neuen Einwanderungsgesetz für Deutschland.

Wichtig ist auch, dass die Bundesregierung möglichst bald ein schlüssiges Konzept entwickelt, wie Fachkräfte in Drittstaaten erfolgreich angeworben werden können. Der Maschinenbau, der wie keine zweite Industrie weltweit aktiv ist, bietet der Politik hierbei seine Expertise und Unterstützung an. Denn eins ist klar: Wir sind nicht die einzige Industrienation, die unter zunehmenden Fachkräftemangel leidet. Der Wettbewerb um die besten Köpfe beginnt erst mit dem neuen Einwanderungsgesetz für Deutschland.“