"Arbeitsmarktpolitik" auf den Punkt gebracht

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Um den Interessen von Arbeitgebern und Beschäftigten unkompliziert gerecht werden zu können, müssen mehr betriebliche und individuelle Gestaltungsspielräume eröffnet werden. Pauschale gesetzliche RFegelungen werden in Zukunft noch weniger die richtigen Antworten auf die neuen Herausforderungen sein können.

  • Flexibilität des Arbeitsmarktes erhalten und ausweiten
    • keine weitere Regulierung von Zeitarbeit und Befristungen
    • Reform des Kündigungsschutzes mit einer optionalen Abfindung
  • Arbeitszeitgesetz anpassen - Ruhezeiten flexibilisieren, von täglicher auf wöchentliche Höchstarbeitszeit umstellen
  • Home-Office, Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit, Arbeitszeitkonten, Jobsharing oder Weiterbildung - Ausgangspunkt müssen individuelle Lösungen sein
  • Werk- und Dienstverträge als Grundlage für Wissens- und Innovationsnetzwerke in einer arbeitsteiligen Wirtschaft anerkennen
  • Koalitionsfreiheit schützen - keine systematische Benachteiligung nicht-tarifgebundener Unternehmen
  • BetrVG überarbeiten - keine Ausweitung der Mitbestimmung
  • Legalisierung betrieblicher Bündnisse für Arbeit
  • Weiterentwicklung des Flächentarifvertrages
    • größere betriebliche Gestaltungsspielräume
    • Reduzierung auf echte Mindestbedingungen
    • stärkere Tarifspreizung im Niedriglohnbereich
  • Anpassung des Entgelt- und Sicherungssystems an tendenziell späteren Ausstieg aus dem Berufsleben, behutsame Abkehr vom Senioritätsprinzip, weiterer Ausbau der "Flexi-Rente"
  • Frauenförderung primär durch gezielte Qualifizierung für Führungspositionen, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • keine zusätzlichen Belastungen, z. B. durch die Einführung einer "Anti-Stress-Verordnung" oder des Entgeltgleichheitsgesetzes