Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Beschränkungen der Zeitarbeit müssen aufgehoben werden

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Im Zusammenhang mit der Rekrutierung und dem Einsatz von Fachkräften aus dem EU-Ausland kann der Zeitarbeit eine Schlüsselfunktion zukommen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen können in vielen Fällen auf eine externe Unterstützung bei den Rekrutierungsprozessen kaum verzichten.

Die Beschäftigung im Rahmen der Zeitarbeit ist in solchen Fällen als Brücke in eine anschließende Beschäftigung bei einem Kundenunternehmen zu sehen. Zudem könnten über die Zeitarbeit Fachkräfte aus dem EU-Ausland eingesetzt werden, die auf Kundenseite nur für einen begrenzten (Projekt-) Zeitraum benötigt werden.

In beiden Fällen ist es jedoch dringend erforderlich, dass die Vorschrift des § 40 Abs.1 Nr. 2 Aufenthaltsgesetz geändert bzw. gestrichen wird. Aktuell verbietet diese Regelung, dass Arbeitnehmer aus dem EU-Ausland bei einem deutschen Zeitarbeitsunternehmen angestellt werden. Ausnahmen bestehen lediglich im Zusammenhang mit der EU-Blue Card.

Aus Sicht des VDMA muss der Gesetzgeber das Fachkräfteeinwanderungsgesetz dazu nutzen, auch diese Hürden endlich zu beseitigen.