Arbeitsmarktpolitik

10.01.2018
Im Laufe des Jahres 2017 legte die Nachfrage nach Arbeitskräften deutlich zu. Der Zugang an neuen Stellen war so hoch wie zuletzt 2007.
06.11.2017
Ein überhöhter Tarifabschluss würde zahlreichen Maschinenbauern die Luft zum Atmen nehmen. Für viele Unternehmen aus dem VDMA-Mitgliederkreis ist weder der Einstieg in die 28-Stunden-Woche noch eine Lohnerhöhung um 6 Prozent verkraftbar.
30.10.2017
Für VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann ist die sogenannte Rente mit 63 eine „dramatische Fehlentscheidung der Großen Koalition“, die durch ein Jamaika-Bündnis revidiert werden muss. Der Maschinenbau ist von den Folgen der „Rente mit 63“ stark betroffen.
19.09.2017
Der Maschinen- und Anlagenbau reagiert mit völligem Unverständnis auf Forderungen aus der IG Metall, jeder Beschäftigte solle seine Wochenarbeitszeit für zwei Jahre auf 28 Stunden verkürzen können. „Ich appelliere an die Gewerkschaftsführung, die anstehende Tarifrunde nicht durch überzogene Forderungen zu belasten“, sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann.
18.09.2017
Der Maschinenbau ist von den Folgen der „Rente ab 63“ stärker betroffen als es im Durchschnitt der Gesamtwirtschaft der Fall ist. Mehr als zwei Drittel der Beschäftigten hat sich zwischen 2013 und 2016 vorzeitig verrenten lassen.
05.09.2017
Digitales Informationstool online
04.09.2017
Unternehmen ist es auch unterhalb der Strafbarkeitsschwelle nicht per se verboten Detektive auf Mitarbeiter anzusetzen.
01.09.2017
Für die kommende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie ist unter Umständen mit größeren Auseinandersetzungen zu rechnen.
18.07.2017
Ankündigungen der IG-Metall, in die nächste Tarifrunde mit der Forderung nach einer 28-Stundenwoche zu gehen, sind beim VDMA auf entschiedene Ablehnung gestoßen.
11.07.2017
Karlsruhe hat entschieden: die Politik muss das Tarifeinheitsgesetz nachbessern. Der VDMA betrachtet das Urteil als Chance, mit einer umfassenden Regulierung des Streikrechts die Tarifautonomie zu sichern.
10.07.2017
VDMA-Präsident Carl Martin Welcker hat sich gegenüber der Bundesregierung gegen die Abschiebung von Flüchtlingen ausgesprochen, die zielstrebig eine Berufsausbildung verfolgen.
23.06.2017
Das "Entgelttransparenzgesetz" wurde vom Bundesrat gebilligt und wird voraussichtlich Anfang Juli 2017 in Kraft treten. Die VDMA-Abteilung Recht hat zu diesem Thema eine Publikation für VDMA-Mitglieder aus der Reihe focusRECHT herausgegeben.
08.06.2017
Das "Entgelttransparenzgesetz" wurde nun auch vom Bundesrat gebilligt. Das Gesetz wird nach Verkündung im Bundesgesetzblatt voraussichtlich Anfang Juli 2017 in Kraft treten. Aus Sicht des VDMA ist es jedoch nach wie vor Ausdruck reiner Symbolpolitik.
07.06.2017
Das angestrebte Gesetzgebungsverfahren zur Einführung eines Rückkehrrechts wird nicht weiter vorangetrieben. Der VDMA begrüßt den Abbruch des Verfahrens ausdrücklich.
29.05.2017
Trotz Kritik an Details hält VDMA den in der Großen Koalition ausgehandelten Kompromiss zum Betriebsrentenstärkungsgesetz für vertretbar. „Der Gesetzgeber hat zum Glück darauf verzichtet, dass die Unternehmen in jedem Fall eine Mindesthöhe der Betriebsrente garantieren müssen“, sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann.
10.05.2017
Ein aktueller Blick auf den Arbeitsmarkt verrät: wegen der fortschreitenden Digitalisierung der Produktion nimmt die Nachfrage nach Fachkräften weiter zu.
03.04.2017
Kurz vor Inkrafttreten der neuen Regelungen zur Nutzung der Zeitarbeit hat die Bundesagentur für Arbeit ihre sogenannten "Fachlichen Weisungen" veröffentlicht.
03.04.2017
Der Koalitionsausschuss hat sich nicht auf eine Umsetzung des Vorschlags von Bundesarbeitsministerin Nahles einigen können.
23.03.2017
VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann wirft den Grünen vor, beim Thema „Arbeit 4.0“ einseitig auf weitere Regulierung des Arbeitsmarktes zu setzen.
01.03.2017
Die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit bieten keinen Anlass, erneut eine Gerechtigkeitsdebatte zu entfachen. „Wer aufgrund der guten Daten eine soziale Schieflage ausmacht, hat eine schiefe Wahrnehmung“, sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann.
31.01.2017
Das Gesetz zur Tarifeinheit regelt, welcher Tarifvertrag gilt, wenn die Mitglieder einer Berufsgruppe in einem Betrieb in verschiedenen Gewerkschaften organisiert sind. Dem Bundesverfassungsgericht liegen insgesamt 11 anhängige Verfahren vor.
05.01.2017
Das BMAS hat einen Entwurf zur Änderung des Teilzeit- und Befristungsgesetzes vorgelegt. Ziel ist die Einführung eines Anspruchs auf zeitlich begrenzte Teilzeitarbeit.
20.06.2016
Die EU neigt dazu, Entscheidungen an sich zu ziehen, die besser bei den Mitgliedstaaten bleiben sollten. Ein Beispiel ist die Arbeitsmarktpolitik.
VDMA hält die Einführung des Mindestlohns für gesamtwirtschaftlich schädlich und fordert gesetzliche Änderungen.

Arbeit 4.0

17.11.2017
Für die anstehende Legislaturperiode hat die Konrad-Adenauer-Stiftung mit zahlreichen Verbänden Empfehlungen um die Gestaltung der Zukunft der Arbeit erarbeitet.
03.01.2017
Das Weißbuch Arbeiten 4.0 als weitere Diskussionsgrundlage, für eine moderne Arbeitsmarktpolitik im digitalen Zeitalter. Es leistet einen guten Beitrag, um sich einen Überblick über den Stand der Diskussion verschaffen zu können.
Die Digitalisierung - "Industrie 4.0 / Internet der Dinge" ist nicht plötzlich und unerwartet über Nacht gekommen. Sie ist vielerorts bereits vorhanden. Magdalena Münstermann beschreibt die Herausforderungen durch Industrie 4.0
Der Maschinen- und Anlagenbau nimmt in der deutschen Industrie eine Schlüsselrolle ein. Die grundlegendste Veränderung seit Jahrzehnten findet jedoch im Moment statt: Industrie 4.0. Eine Studie hat ergeben, dass Industrie 4.0 in den Unternehmen angekommen ist und aber auch als Chance gesehen wird. Die Studie wurde am 18.05.2016 veröffentlicht.
31.05.2016
Deutschland wird die Herausforderungen der Digitalisierung in der Industrie in Zukunft gut meistern können. Das ist das Fazit einer Expertenrunde, die am Dienstag in Frankfurt auf einem VDMA-Kongress über die Zukunft der Arbeit im Zeitalter von Industrie 4.0 diskutiert hat.
31.05.2016
Die Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Produktion wird die Arbeit in den Betrieben verändern, aber nicht notwendigerweise zu Lasten der Arbeitsplätze gehen. „Industrie 4.0 wird Wirtschaftsabläufe und Produktionsprozesse effizienter und flexibler machen.
Organisation, Kultur und Wandel. Die Veränderungen der Arbeitswelt verlangen einen Wandel in den Unternehmen sowohl als Arbeitgeber als auch als die Institution, die Strukturen und Prozesse bereitstellt.
14.03.2016
Die Auswirkungen der Digitalisierung und die damit verbundene Automatisierung auf die Arbeit und die Tätigkeiten der Beschäftigten werden kontrovers diskutiert.
Der technologische Fortschritt wird nur dann wirklich gelingen können, wenn der beschäftigungspolitische Rahmen bereits heute an die Erfordernisse der Zukunft angepasst wird.
Industrie 4.0 verändert die Industrieproduktion nachhaltig. Das bedeutet neue Anforderungen an die Unternehmen und an deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Fabian Seus
Fabian Seus
Leiter VDMA Competence Center Arbeitsmarkt
+49 69 6603-1350
+49 69 6603-2350
Daten und Fakten zur Arbeitsmarkt- und Tarifpolitik
Im Maschinenbau entfallen über ein Viertel der Kosten auf Personalkosten. Die Arbeitsmarkt- und Tarifpolitik nimmt daher einen hohen Stellenwert ein.