Arbeitsmarkt Deutschland

VDMA: „Rente mit 63“ muss auf den Prüfstand
Für VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann ist die sogenannte Rente mit 63 eine „dramatische Fehlentscheidung der Großen Koalition“, die durch ein Jamaika-Bündnis revidiert werden muss. Der Maschinenbau ist von den Folgen der „Rente mit 63“ stark betroffen.
VDMA: „Keine Zeit für teure Experimente“
Der Maschinen- und Anlagenbau reagiert mit völligem Unverständnis auf Forderungen aus der IG Metall, jeder Beschäftigte solle seine Wochenarbeitszeit für zwei Jahre auf 28 Stunden verkürzen können. „Ich appelliere an die Gewerkschaftsführung, die anstehende Tarifrunde nicht durch überzogene Forderungen zu belasten“, sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann.
Überdurchschnittlich viele Frühverrentungen im Maschinen- und Anlagenbau
Der Maschinenbau ist von den Folgen der „Rente ab 63“ stärker betroffen als es im Durchschnitt der Gesamtwirtschaft der Fall ist. Mehr als zwei Drittel der Beschäftigten hat sich zwischen 2013 und 2016 vorzeitig verrenten lassen.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Digitales Informationstool online
Ansetzung von Detektiven auf Mitarbeiter
Unternehmen ist es auch unterhalb der Strafbarkeitsschwelle nicht per se verboten Detektive auf Mitarbeiter anzusetzen.
Tarifrunde M+E: Kündigung der Manteltarifverträge möglich
Für die kommende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie ist unter Umständen mit größeren Auseinandersetzungen zu rechnen.
Anhaltende Nachfrage nach Arbeitskräften im deutschen Maschinen- und Anlagenbau
Im ersten Halbjahr 2017 ist die Zahl der offenen Stellen im Maschinenbau um 30 Prozent gewachsen.
VDMA stemmt sich gegen 28-Stundenwoche
Ankündigungen der IG-Metall, in die nächste Tarifrunde mit der Forderung nach einer 28-Stundenwoche zu gehen, sind beim VDMA auf entschiedene Ablehnung gestoßen.
VDMA: Urteil zum Tarifeinheitsgesetz fordert Gesetzgeber
Karlsruhe hat entschieden: die Politik muss das Tarifeinheitsgesetz nachbessern. Der VDMA betrachtet das Urteil als Chance, mit einer umfassenden Regulierung des Streikrechts die Tarifautonomie zu sichern.

Arbeit 4.0

17.11.2017
Für die anstehende Legislaturperiode hat die Konrad-Adenauer-Stiftung mit zahlreichen Verbänden Empfehlungen um die Gestaltung der Zukunft der Arbeit erarbeitet.
06.11.2017
Ein überhöhter Tarifabschluss würde zahlreichen Maschinenbauern die Luft zum Atmen nehmen. Für viele Unternehmen aus dem VDMA-Mitgliederkreis ist weder der Einstieg in die 28-Stunden-Woche noch eine Lohnerhöhung um 6 Prozent verkraftbar.
03.01.2017
Das Weißbuch Arbeiten 4.0 als weitere Diskussionsgrundlage, für eine moderne Arbeitsmarktpolitik im digitalen Zeitalter. Es leistet einen guten Beitrag, um sich einen Überblick über den Stand der Diskussion verschaffen zu können.
Die Digitalisierung - "Industrie 4.0 / Internet der Dinge" ist nicht plötzlich und unerwartet über Nacht gekommen. Sie ist vielerorts bereits vorhanden. Magdalena Münstermann beschreibt die Herausforderungen durch Industrie 4.0
Der Maschinen- und Anlagenbau nimmt in der deutschen Industrie eine Schlüsselrolle ein. Die grundlegendste Veränderung seit Jahrzehnten findet jedoch im Moment statt: Industrie 4.0. Eine Studie hat ergeben, dass Industrie 4.0 in den Unternehmen angekommen ist und aber auch als Chance gesehen wird. Die Studie wurde am 18.05.2016 veröffentlicht.
31.05.2016
Deutschland wird die Herausforderungen der Digitalisierung in der Industrie in Zukunft gut meistern können. Das ist das Fazit einer Expertenrunde, die am Dienstag in Frankfurt auf einem VDMA-Kongress über die Zukunft der Arbeit im Zeitalter von Industrie 4.0 diskutiert hat.
31.05.2016
Die Vernetzung und Digitalisierung in der industriellen Produktion wird die Arbeit in den Betrieben verändern, aber nicht notwendigerweise zu Lasten der Arbeitsplätze gehen. „Industrie 4.0 wird Wirtschaftsabläufe und Produktionsprozesse effizienter und flexibler machen.
Organisation, Kultur und Wandel. Die Veränderungen der Arbeitswelt verlangen einen Wandel in den Unternehmen sowohl als Arbeitgeber als auch als die Institution, die Strukturen und Prozesse bereitstellt.
14.03.2016
Die Auswirkungen der Digitalisierung und die damit verbundene Automatisierung auf die Arbeit und die Tätigkeiten der Beschäftigten werden kontrovers diskutiert.
Der technologische Fortschritt wird nur dann wirklich gelingen können, wenn der beschäftigungspolitische Rahmen bereits heute an die Erfordernisse der Zukunft angepasst wird.
Industrie 4.0 verändert die Industrieproduktion nachhaltig. Das bedeutet neue Anforderungen an die Unternehmen und an deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Daten und Fakten zur Arbeitsmarkt- und Tarifpolitik
Im Maschinenbau entfallen über ein Viertel der Kosten auf Personalkosten. Die Arbeitsmarkt- und Tarifpolitik nimmt daher einen hohen Stellenwert ein.